Berlin - In einer Stadt mit viel Autoverkehr und breiten Straßen müssen Kinder früh lernen, sich zurecht zu finden. Besondere Hilfe bieten hier die derzeit noch 24 Jugendverkehrsschulen (JVS) an. Das sind abgezäunte Grundstücke, auf denen sich Grundschüler in einem geschützten Raum als Fahrradfahrer erproben können. So auch bisher in der JVS Moabit in der Bremer Straße.

Auf gut 6000 Quadratmeter Fläche sind dort auch ein Kreisverkehr und eine Ampelkreuzung nachgebaut worden. Schüler können sich vor Ort gelbe Fahrräder ausleihen und dabei die gängigen Verkehrsregeln einüben. Rechts vor links, Handzeichen geben und dabei stets das Gleichgewicht halten. Doch die Jugendverkehrsschule soll nun geschlossen werden und an den Liegenschaftsfonds gehen. Das hat Schulstadträtin Sabine Smentek (SPD) verkündet. Bald könnte hier innerhalb des S-Bahn-Ringes ein siebenstöckiges Wohnhaus gebaut werden, woran die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewobag großes Interesse hat.

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