Ein 15-jähriges Mädchen wird von seinem wohl aus Afghanistan stammenden Ex-Freund mit einem Messer ermordet, mitten im Supermarkt in einer pfälzischen Kleinstadt: Kein vernünftiger Mensch wird Taten wie die von Kandel schönreden oder den Schmerz der Angehörigen verkennen.

Mehr noch: Auch in der hitzigen politischen Debatte nach der tödlichen Messerstecherei von Chemnitz sollte kein noch so kühler Analytiker den Menschen absprechen, dass Bluttaten wie in Kandel oder Chemnitz schockiert, betroffen, ängstlich oder eben besorgt sind. Auch den Menschen nicht, die weit entfernt von Kandel oder Chemnitz oder auch weit entfernt von Asylbewerbern aus Afghanistan leben.

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