Berlin-Karlshorst - Mitte Dezember stellte der Bezirk Lichtenberg in einer Videopräsentation das städtebauliche Konzept für das Gelände der Trabrennbahn Karlshorst vor. Hier soll alles schöner werden, Platz für Wohnungen und Gewerbe soll entstehen. Doch einige blicken mit Sorge in die Zukunft. Denn verschwinden soll auch ein Pferdestall – einige Pferdebesitzer müssten dann einen neuen Unterschlupf finden. 

Eigentlich, sagt Karin Tomzik, habe sie ihr ganzes Leben auf der Trabrennbahn verbracht. Schon als junge Frau fing sie hier ihre Ausbildung an. Heute steht sie im alten Stall am südlichen Zipfel des Geländes, ihre Pferde Blue Eye, Robin und Ace schauen aus ihren Boxen. Tomziks Haar ist ergraut, sie ist inzwischen 69 Jahre alt. „Aber ich bin noch jeden Tag hier“, sagt sie. „Das ist mein Leben. Und nun soll es mir genommen werden.“

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