1936 schmückte sich das Karstadt-Haus am Hermannplatz zu Ehren der zum Propagandafest erweiterten Olympischen Spiele in Berlin. Eine Ausstellung mit originalen Pokalen, Medallien und Sportgeräten im Inneren erfreute sich großen Ineresses.
Foto: Wikipedia/CC BY-SA 3.0/Deutsche Fotothek

Berlin-Neukölln/Kreuzberg - Wuchtig, aufstrebend, sachlich bis zur Schmerzgrenze: So stellte der Karstadt-Hausarchitekt Philipp Schaefer  1929 seinen Monumentalbau des Fortschritts neben die Mietskasernen. Ein Kaufhaus, das seinesgleichen in Europa suchte. Ein Stück New York und Chicago in Berlin, jedenfalls ein  ikonografischer Bau der der dröhnenden, brüllenden, tosenden Zwanzigerjahre, der Roaring Twenties. Der in den USA gebräuchliche Begriff trifft die Zeit weit besser als das realitätsverleugene "Goldene Zwanziger", das die Deutschen bis heute lieben. 

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