Die Karstadt-Filiale am Herrmannplatz sorgt für Zwist zwischen Senat und Bezirk.
Die Karstadt-Filiale am Herrmannplatz sorgt für Zwist zwischen Senat und Bezirk.
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Emmanuele Contini /imago

Berlin - Zu einem guten Produkt gehört eine attraktive Verpackung. Und zwar eine, die den Kunden gefällt, nicht den Verkäufern oder den Genehmigern eines Projekts. Diese uralte Händlerweisheit sollte man sich angesichts des lautstarken Widerstands von der Linken, Bündnis 90/Die Grünen und der SPD Kreuzbergs und Nord-Neuköllns gegen den Umbauplan für das Karstadtgebäude am Hermannplatz in Erinnerung rufen. Dessen Architektur ist nämlich Verpackung eines Produkts. Wenn am Hermannplatz auf Dauer ein großes Kaufhaus weiter existieren soll – das wünschen sich alle Diskutanten und das hat auch der Investor Signa fest zugesagt! –, dann geht das sicher nicht in der Nutzarchitektur der frühen 1950er-Jahre, die in den 1990ern ästhetisch noch miserabilisiert wurde.

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