Berlin ist im Pokémon-Go-Fieber. Die neue Spiele-App von Nintendo, mit der die Spieler auf dem Smartphone die kleinen Pokémons fangen, tauschen und mit ihnen kämpfen können, erfreut sich seit dem 13. Juli großer Beliebtheit. Denn seit diesem Tag kann man die kostenlose App auch in Deutschland herunterladen. Zuvor war die App nur in Nordamerika, Australien und Neuseeland verfügbar. Das führte sogar zu Protesten von Pokémon-Fans.

Das Prinzip des Spiels ist einfach: Der User bewegt sich in der realen Welt mit seinem Smartphone und trifft in seiner Umgebung auf Pokémons. Bestimmte Pokémons sind dabei seltener anzutreffen als andere. Und gerade diese sind heiß begehrt bei den Spielern. Nun soll eine Google-Karte helfen, die kleinen Wesen in Berlin zu finden. Die Karte wurde seit dem 14. Juli 2016 bereits mehr als 138.000 Mal aufgerufen. Sie zählt mehr als 1000 Pokémons.

Man kann beliebig in die Karte hineinzoomen und nach seinem akuellen Standort suchen. Vielleicht befindet sich ein seltener Pokémon ja direkt vor Deiner Haustür? Auf der Karte sind auch sogenannte Pokéstops markiert, meist besondere Orte wie Sehenswürdigkeiten, an denen der Spieler Items und Eier erhalten kann.

Das Spiel, das derzeit die ganze Welt fasziniert, hat bereits seltsame Auswüchse in Berlin angenommen. Nintendo dürfte es freuen. Der Konzern erlebt dank der App einen sagenhaften Aufstieg an der Börse und ist mittlerweile mehr wert als der Konzern Sony. (cp)