Berlin - Nach Bekanntwerden der "Raffke-Affäre" in der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) fordern Ärzte und Politiker den Rücktritt des dreiköpfigen Vorstands. Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) prüft unterdessen "aufsichtsrechtliche Konsequenzen". Wie berichtet haben Angelika Prehn sowie ihre Stellvertreter Uwe Kraffel und Burkhard Bratzke Anfang des Jahres offenbar zu Unrecht Übergangsgelder in Höhe von insgesamt 549.000 Euro kassiert. Nun müssen sie sich darauf einstellen, das Geld womöglich zurückzuzahlen. Denn diese Sonderzahlung hätte ihnen gemäß Dienstvertrag nur zugestanden, wenn sie aus dem Amt geschieden wären und wieder hauptberuflich als Ärzte gearbeitet hätten. Tatsächlich wurden alle drei am 27. Januar für weitere sechs Jahre wiedergewählt.

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