Krankenhäuser machen nicht immer gesund: Mindestens 500.000 Menschen handeln sich pro Jahr in deutschen Kliniken eine Infektion ein, gut 10.000 Patienten sterben daran. Für Berlin liegen die geschätzten Zahlen bei 25.000 Erkrankungen und 500 Toten – oftmals ausgelöst durch antibiotikaresistente Keime. Der Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses hörte sich am Montag vier Fachleute an, die über Ursachen und mögliche Abhilfen sprachen. Ihre Kernaussage: Es gibt zu wenig Personal und Zeit, um Hygiene-Regeln auch wirklich einzuhalten.  Denn die Belastung ist hoch. Laut Amt für Statistik  hat eine Pflegekraft in Berlin  pro Jahr  62  vollstationäre Fälle  zu betreuen. Das sind fast doppelt so viele wie noch 1991.

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