Berlin - Weniger als zwei Jahre ist sie her, die Katastrophe, die eines der bekanntesten Musikfestivals ins Bodenlose stürzen ließ: 21 Menschen kamen ums Leben und etliche wurden verletzt, als in der Besuchermasse bei der Loveparade in Duisburg am 21. Juli 2010 ein Gedränge entstand, als im Zugangsbereich zum Festivalareal Panik ausbrach, als selbst die Sicherheitsleute jegliche Kontrolle verloren.

Klar war bisher: Eine Loveparade wird es nie mehr geben, zu sehr hatte das Image des Festivals unter der Krise gelitten. „Der Zulauf ist nach den Ereignissen in Duisburg aber nicht abgebrochen“, weiß Eric J. Nußbaum. „Die Leute haben großes Interesse an einer Musikparade.“ Bis 2006 fand die jährliche Loveparade in Berlin statt, wanderte danach nach Essen, Dortmund, später nach Duisburg ab. Nußbaum, Geschäftsführer der Berlin Dance Parade GmbH, will mit der „B-parade“ nun ein neues Elektro-Fest in der Stadt etablieren. „Berlin braucht ein solches Event“, sagt er.

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