Vor mehr als 27 Jahren starb die zehnjährige Stephanie Drews aus dem thüringischen Weimar. Das Mädchen war sexuell missbraucht und lebend von der Teufelstalbrücke 48 Meter in die Tiefe gestoßen worden. Am Freitag wurde Stephanies Mörder, der 66-jährige Lkw-Fahrer Hans-Joachim G. aus Berlin, vom Landgericht Gera zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Eine besondere Schwere der Schuld stellte das Gericht nicht fest. Die Tat sei nicht geplant gewesen, argumentierten die Richter.

Mit seinem Urteil folgte die Schwurgerichtskammer um den Vorsitzenden Richter Uwe Tonndorf dem Antrag der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage. „Die Verteidigung des Angeklagten hatte einen Freispruch gefordert“, sagte Gerichtssprecherin Silke Hollandmoritz der Berliner Zeitung. Alle zur Last gelegten Taten – außer Mord – seien verjährt gewesen. Und einen Mord habe man Hans-Joachim G. nicht nachweisen können, hatte die Verteidigung argumentiert.

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