Ein wenig schwerfällig ist sein Gang, als er das Café am Heinrichplatz betritt. Er hat ansehnliches graues Haar und trägt eine dunkelblaue Regenjacke. Er begrüßt Frank Behnke, seinen Freund und Manager, der ihm aus der Jacke hilft. Klein und rundlich ist der Mann, der in Fan-Kreisen gerne der „Kreuzberger Beatle“ genannt wird. Ein freundlicher, älterer Herr mit einer hohen Stimme, der sich einen Cappuccino bestellt. Ein Rockstar sieht anders aus, mag man denken. Aber Klaus Beyer ist auch kein Rockstar. Er ist ein Gesamtkunstwerk.

Hier um die Ecke, in der Nähe des Kottbusser Tors, ist er aufgewachsen, die meiste Zeit seines Lebens hat er in Kreuzberg gelebt. Er ist gelernter Kerzenmacher, sein Vater hatte ihm einst den Ausbildungsplatz verschafft. Seit seiner Entlassung vor ein paar Jahren ist Klaus Beyer ohne Job.

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