Sie heißen Fliedergrund, Steinreich, Zur Linde oder Sorgenfrei: Rund 40 Kleingartenanlagen in Berlin sollen in den nächsten Jahren dem Wohnungsbau weichen. Der Stadtentwicklungsplan Wohnen, der zurzeit zwischen SPD und CDU abgestimmt wird, sieht vor, dass rund 8000 Wohnungen auf den Parzellen entstehen. Dagegen kündigen Gartenfreunde Widerstand an. „Wir lehnen die weitere Vernichtung von Kleingärten in Berlin ab“, sagt Günter Landgraf, Präsident des Landesverbandes der Gartenfreunde. „Die Pläne, Kleingärten für den Wohnungsbau zu opfern, sind altes Denken und widersprechen den Ankündigungen zum dauerhaften Schutz der Kleingartenanlagen“, sagt er. „Betroffen von den Plänen wären wieder einmal jene Bürger dieser Stadt, die sich nichts anderes leisten können. Dies ist nicht hinnehmbar.“ Es seien bereits viel zu viele Anlagen geopfert worden.

Bevölkerungszuwachs von 239.000 Menschen

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.