Berlin - Ein Sommer hat verschiedene Phasen: Nach frischem Grün, vielen Blüten und Erdbeeren, nach Hitze im Liegestuhl und schließlich ein bisschen Grau mit nassem Salat und kalten Füßen sind wir nun in die Zeit des schräg einfallenden Lichts, der nebligen Morgen und der schnell verderbenden Ernten eingetreten: Nach den dicken grüngelben Renekloden sind die kleinen dunkelroten Pflaumen dran, die mittelgroßen Zwetschgen der Nachbarn sind auch schon reif. Wir haben das erste Eimerchen über den Zaun gereicht bekommen. Gleichzeitig röteten sich am Pfirsichbaum alle Früchte auf einmal; anstatt uns heute in Ruhe ernten zu lassen, warf er das erste Dutzend schon gestern ab. Diese Früchte, klein, fest, mit burgunderroten Backen sind die leckersten ihrer Art und werden stets in kürzester Zeit roh verspeist. Pfirsiche frisch vom Baum sind nicht besonders haltbar und für Kompott eindeutig zu schade.

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