Berlin - Wenn man so durch die sozialen Medien guckt, dann denkt man sich: Ach du dicker Pixelteufel! So viele Bilder wurden noch nie in der Weltgeschichte aufgenommen – „jeknipst“, „abjelichtet“, „fotofiert“, wie mein innerer Berliner sagt. Die beliebtesten Motive bei Instagram sind Ich-Ich-Ich, Naturkitsch, Wohnkitsch und Kitsch überhaupt.

Der Herrscher der Pixelhölle treibt alle voran. Menschen stürzen von Baukränen oder Alpengipfeln, auf die sie ungeübt mit Turnschuhen geklettert sind, weil sie unbedingt ein cooles Selfie („geil, ej, Alta“) von sich machen wollten. Sie hungern sich fast zu Tode, stylen sich, bemühen Photoshop, um perfekt auszusehen. Was immer das ist.

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