Berlin - Plötzlich war er da. Leise, fast zurückhaltend schlich sich am Montagmorgen der Schnellzug D301 aus Stockholm in den Berliner Hauptbahnhof – als wäre er nichts Besonderes. Doch ein Ereignis war es schon, wie das zusammengewürfelte Empfangskomitee aus Nachtzugaktivisten und der SPD-Europaabgeordneten Gabriele Bischoff an Gleis 3 deutlich machte. Dank des neuen privaten Nachtzugs hat Berlin nach mehrjähriger Pause wieder eine direkte Zugverbindung nach Skandinavien. „Wir haben das neue Angebot lange vorbereitet. Und wir hoffen, dass es wirtschaftlich ein Erfolg wird“, sagte Carl Adam Holmberg, Chef des schwedischen Zugbetreibers Snälltåget, der von Stockholm nach Berlin mitgereist ist. Doch dafür müssten weitere Voraussetzungen geschaffen werden, entgegnete Peter Cornelius vom Fahrgastverband Pro Bahn.

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