Berlin/Eloy - Es ist das erste Foto von Schauspielerin Katja Bienert nach den dramatischen Ereignissen der letzten Wochen: Die Berlinerin, die mit Auftritten in „Schulmädchenreport“ und „Praxis Bülowbogen“ bekannt wurde, sitzt an einem Holztisch, weißes T-Shirt, Gefängnis-Kittel, trauriger Blick. Im Hintergrund eine schwere, blaue Stahltür mit Fenster.

Bienert sitzt seit dem 24. März in US-Haft – und durfte nun erstmals mit Reportern über ihre Erlebnisse sprechen. Auch mit einem US-Fotografen, der die 50-Jährige besuchte. „Ich schicke viel Liebe nach Berlin“, sagt sie. An Familie und Freunde, die in den letzten Wochen an sie dachten. „Ich hoffe, dass mein 20 Jahre alter Sohn mich bald besuchen kann. Ich würde ihm so gern Las Vegas zeigen, die Stadt mag ich sehr.“ Derzeit aber hockt sie im Gefängnis – erst in Mesa, nun im „Eloy Detention Center“, einem Knast, der zur Einwanderungsbehörde der USA gehört. Das riesige Areal liegt in der Sonora-Wüste, mehr als eine Stunde von der Stadt Mesa entfernt.

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