Vor kurzem fand in der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem eine Konferenz statt. Eingeladen waren 13 Experten: Archäologen, Anthropologen, Mediziner, Historiker und Rabbi Joseph A. Polak. Beraten wurde, was mit Tausenden menschlichen Knochen und Knochenfragmenten geschehen soll, die 2015/16 bei archäologischen Grabungen im Garten des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik in Berlin Dahlem gefunden worden waren. Mit diesem, 1927 gegründeten und 1949 aufgelösten Institut sind für immer die medizinischen Verbrechen verbunden, die dessen Mitarbeiter Joseph Mengele 1944 in Auschwitz beging. Heute gehört das Gebäude zur Freien Universität.

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