Es gibt viele Bezeichnungen für Mütter: Rabenmütter, Ökomütter, Yogamütter, Kampfmütter, Latte-Macchiato-Mütter, Helikopter-Mütter, Teilzeit-Mütter, Löwenmütter. Neuerdings ist die „working mom“ dazu gekommen, was man als „berufstätige Mutter“ übersetzen kann. Dass eine Frau mit Kind auch einer Erwerbsarbeit nachgeht, ist offenbar so ein Kuriosum, dass dafür extra ein Wort erfunden werden musste.

Zu den Neuzugängen gehört auch die Milf, eine Abkürzung aus den englischen Worten „mother I’d like to fuck“. Es beschreibt eine Frau, die viel Sex hat, ein bisschen verrucht ist und gleichzeitig eine Mutter, die alles im Griff hat. Der Begriff wurde 1994 an amerikanischen Colleges zum ersten Mal benutzt und fand über die Film- und Pornoszene seinen Weg in den Sprachgebrauch. Er ist ein neues Wort für ein altes Phänomen – dass viele Frauen versuchen, es dem Mann im Bett recht zu machen.

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