Nicht wenige deutsche Zeitgenossen betätigen sich als eifernde Hüter sehr spezieller Wertvorstellungen: Die einen demonstrieren für eine spezielle Ernährungsüberzeugung, andere heiligen den Fahrradfahrer als solchen, wieder andere schützen obsessiv Tiere, Hartz-IV-Empfänger, Mieter, Migranten oder verlegen Stolpersteine. In Maßen praktiziert erscheint mir all das ehrenwert. Doch geht mir missionarisches Getue auf die Nerven. Sträflich finde ich die Einbildung, auf solche Weise gelänge es den Einpunktaktivisten, das Gute zu retten und das Böse zu bekämpfen.

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