Wie verzweifelt muss eine Partei sein, wenn sie sich das bieten lässt? Wie unerreichbar erschien den Sozialdemokraten ein Wahlerfolg mit ihrem Vorsitzenden Sigmar Gabriel, wenn sie, die ja die Demokratie im Namen trägt, einen diktatorischen Putsch mit vorherigem Machtmissbrauch freudig begrüßt? Denn nichts anderes hat Sigmar Gabriel seiner Partei zugemutet. Er hat sie monatelang mit fragwürdigen Begründungen in einen Zeitplan gepresst, der nur einer Logik folgte: seiner eigenen. Alleinherrschend hat er seine Entscheidung vorbereitet, sie mittels Medien verkündet und damit alle überrumpelt, die er vorher zu eiserner Disziplin verpflichtet hatte.

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