Ja, es ist möglich, dass alle alles richtig machen – und dass dann doch etwas Furchtbares geschieht. Möglich, obgleich unwahrscheinlich, ist dies auch im Fall des bislang verheerendsten islamistischen Terroranschlags auf deutschem Boden: der Lkw-Attacke des Tunesiers Anis Amri auf dem Breitscheidplatz in Berlin. Fast sieben Monate ist das schon her. Amri, 24, ein vielfach gescheiterter, vagabundierender Kleinkrimineller und Asylbetrüger, islamistisch fanatisiert erst in den letzten Monaten seines Lebens, war mit einem gekaperten Sattelzug in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gerast. Elf Menschen starben, fast 70 wurden verletzt, den polnischen Lkw-Fahrer hatte Amri schon zuvor getötet. Er selbst wurde wenige Tage später von der italienischen Polizei erschossen, irgendwo bei Mailand, auf der Flucht.

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