Eine gute Konjunktur hilft bei bildungspolitischen Weichenstellungen für die Zukunft. Im November 2017 lag die Arbeitslosenzahl in Deutschland mit 2,3 Millionen auf dem niedrigsten Stand seit 1991. Die Steuereinnahmen steigen, die Haushaltskasse des Bundes ist gut gefüllt.

Während die Prioritäten in Zeiten knappen Geldes bei sozialpolitischen Themen liegen, dürfen in der aktuellen Situation auch Bildung und Wissenschaft auf bessere und vor allem langfristigere Finanzierung hoffen. Die ist dringend erforderlich, denn noch immer liegt die Bundesrepublik mit ihren Bildungsausgaben unter dem OECD-Durchschnitt. 4,3 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts fließen in Schulen, Hochschulen, Forschung und Wissenschaft; OECD-weit sind es dagegen 5,2 Prozent – ein Abstand, der schon seit vielen Jahren besteht.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.