Manchmal muss man die Schönheit suchen. Am Alexanderplatz, wo der Mensch zwischen Beton, Glas, wieder Beton und den schrillen Schriftzügen der Ladenketten, viele in Orange, auf die Größe einer Taube schrumpelt, wohnt sie am Brunnen und unter der Weltzeituhr. Die Kaufketten haben den Platz im Griff, ich denke das Wort „Kettenkolonialismus“, als ich wieder einmal feststelle, dass dieser Platz eigentlich ein Anti-Platz ist. Weil man fast nirgends sitzen kann. Oder einfach so stehen. Das verbindet ihn mit den Bahnhöfen.

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