Berlin - Just an dem Tag, als die Stadt entsetzt die offen rassistischen, von Neonazis orchestrierten Ausfälle von Anwohnern gegen ein geplantes Flüchtlingsheim in Hellersdorf zur Kenntnis nahm und über Mittel gegen die Ausländerfeindlichkeit diskutierte, wurde auch ein Beitrag von Innenstaatssekretär Bernd Krömer (CDU) zum nämlichen Thema bekannt. Zur Deeskalation und einer Versachlichung der Debatte über Asyl und Flüchtlinge trug er allerdings nicht bei. Im Gegenteil hieb der Stellvertreter von Innensenator Frank Henkel (CDU) in einem Brief an den Friedrichshain-Kreuzberger Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) in dieselbe Kerbe wie die pöbelnden Bürger in Hellersdorf. Die assoziierten mit Flüchtlingen zuerst Schmutz, Kriminalität und Belästigung.

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