Gegenüber der Zahlungsverpflichtung auf Rundfunkgebühren hatten viele über Jahrzehnte ein eher lockeres Verhältnis. Erst mal sehen – und zahlen, wenn man erwischt worden ist. Das änderte sich auch nicht, als die mit der Gebührenerhebung beauftragte GEZ verstärkt versuchte, diese durchaus fragliche Zahlungsmoral zu kriminalisieren. Rundfunkgebühren lösten mitunter selbst bei gewissenhaften Steuerbürgern beachtliche Vermeidungsstrategien aus. Ab 2013 war damit Schluss. Fortan galt der rigide Grundsatz: Wer wohnt, der zahlt. Bei der Erhebung der Gebühren, die seither Beitrag heißen, kommt es nicht mehr darauf an, den Nachweis einer tatsächlichen Programmnutzung zu führen. Alle müssen zahlen, das erhöhte den Geldfluss und vereinfachte dessen Verwaltung ganz enorm. Aber ist es auch gerecht?

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