Mit einem solch schnellen Erfolg hatte die Initiative „Berliner Energietisch“ wohl nicht gerechnet. Ihre Forderung nach der Gründung eines landeseigenen Stadtwerkes, das unter Beteiligung der Bürger die Stromversorgung schnell und sozial auf erneuerbare Energien umbauen soll, kann schon vor Weihnachten Gesetz werden. Die Koalitionsfraktionen SPD und CDU haben der Initiative nach ausführlichen Gesprächen zugesichert, die Gründung eines kommunalen Stadtwerkes im Parlament beschließen zu wollen.

Grundlage soll ein Gesetzentwurf sein, den der Energietisch erarbeitet hat, allerdings will die Koalition einige Passagen ändern. Die Stadtwerke sollen bei der landeseigenen Berliner Stadtreinigung (BSR) angesiedelt werden. Mit der BSR hat der Senat aber noch nicht gesprochen. Vorbild ist „Hamburg Energie“, die als Hamburger Stadtwerke bei den Wasserwerken der Hansestadt angesiedelt sind und binnen drei Jahren rund 100.000 Kunden gewonnen haben.

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