BerlinDer Streit um den geplanten Neubau der Mühlendammbrücke in Mitte kann nach Ansicht des Senats beigelegt werden. Es wurde eine Lösung erarbeitet, für die es einen „breiten Konsens der Beteiligten“ gebe, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) der Berliner Zeitung am Mittwoch. Fast 20 Initiativen wie „Changing Cities“ und die Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum Berlin, aber auch Stadtrat Ephraim Gothe (SPD) aus Mitte, hatten eine stadtverträgliche Lösung gefordert.

„Von Anfang an war vorgesehen, dass die Gestaltung zwei Phasen der Verkehrsbelastung berücksichtigen soll“, erklärte Günther. „In der ersten Phase geht es darum, ein Bauwerk zu entwerfen, das die momentan prognostizierten Mengen aufnehmen kann – mit 60.000 Fahrzeugen pro Werktag ist dies schon fast ein Fünftel weniger als dort derzeit unterwegs sind. Für die zweite Projektphase geht es darum, wie die Brücke aussehen kann, wenn die Verkehrswende wirkt und weniger Autos den Straßenzug befahren.“ Könnte sie weiter verschmälert oder umgestaltet werden? Wie kann der Platz anders genutzt, der Straßenraum anders verteilt werden? „Dafür erwarten wir interessante Vorschläge“, so die Verkehrssenatorin.

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