Berlin - Der Bau einer Flüchtlingsunterkunft an der Karlshorster Rheinpfalzallee führt nach Jahren ergebnisloser Debatten zu einem Konflikt zwischen der Linken in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung und der vom Linke-Senator Sebastian Scheel geleiteten Bauverwaltung. Die „MUF“ (Modulare Unterkunft für Flüchtlinge) für 385 Menschen ist den Anwohnern zu hoch, ein vierstöckiges Gebäude passe nicht in die Einfamilienhausgegend. Die Linke in der BVV hat sich diese Position zu eigen gemacht.

Das Verwaltungsgericht hatte die Baugenehmigung laut Linke-Fraktionschef Norman Wolf in einem Verfahren zum vorläufigen Rechtsschutz als „vermutlich rechtswidrig“ bezeichnet, die Hauptverhandlung steht noch aus. Eine MUF sei in einem „allgemeinen Wohngebiet“ nicht zulässig. Gleichzeitig dürften die Anwohner nicht auf Abhilfe hoffen, weil sie nicht stark genug betroffen seien.

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