Direkt und schonungslos konfrontiert das Deutsche Technikmuseum die Öffentlichkeit mit der alltäglichen, brutalen Gewalt auf den Straßen. Die Sonderausstellung „Wahnsinn – Illegale Autorennen. Wie stoppen wir den Tempo-Rausch?“ führt drastisch vor Augen, was rücksichtslose Raserei im Straßenverkehr anrichtet. Das zentrale Objekt der Ausstellung ist das Wrack des pinkfarbenen Jeeps, in dem ein 69-Jähriger ums Leben kam – Opfer zweier Raser, die am 1. Februar 2016 auf dem Kurfürstendamm und dem Tauentzien ein illegales Rennen veranstalten.

Die Ausstellung, die von diesem Freitag an im Technikmuseum zu sehen ist, entstand mit Unterstützung der Berliner Polizei. Polizeipräsidentin Barbara Slowik erinnerte bei einer Pressevorführung am Donnerstag daran, dass allein im vergangenen Jahr 560 illegale Autorennen an 3200 Orten festgestellt wurden – fast zwei pro Tag und überall in der Stadt. Die Ausstellung ist bis Juli geöffnet. Eine ausführliche Besprechung lesen Sie am Montag in der Berliner Zeitung.