Berlin - Berlins Schüler greifen immer früher und immer häufiger zu Cannabis. Das ergibt eine Untersuchung der Fachstelle für Suchtprävention des Landes Berlin unter 1725 anonym befragten 12- bis 18-jährigen Schülern, deren Ergebnisse am Donnerstag veröffentlicht wurden. „Der Cannabiskonsum bei Jugendlichen ist auf einem Rekordhoch“, sagt Kerstin Jüngling, die Leiterin der Fachstelle, in einem Interview mit der Berliner Zeitung. Jeder dritte Schüler in der Hauptstadt kiffe oder habe schon einmal Cannabis geraucht. Damit liege Berlin um etwa 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Aus der Untersuchung geht auch hervor, dass die Jugendlichen beim ersten Konsum der illegalen Droge im Schnitt 14,6 Jahre alt sind und im Durchschnitt zwei Jahre früher mit dem Kiffen beginnen als ihre Altersgenossen im Rest der Bundesrepublik.

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