Berlin - Licht und elegant wirkt das neue Kudamm-Karree, das der britische Stararchitekt Sir David Chipperfield geplant hat – mit fünfgeschossigen Häusern, die teilweise durch filigran wirkende Brücken miteinander verbunden sind und Fassaden aus hellem Naturstein haben. Zum bisher versteckt liegenden Hochhaus führt eine offene Passage, neue Plätze laden zum Verweilen ein. Am Mittwochabend stellte die irische Ballymore-Gruppe ihr überarbeitetes Konzept für die Umgestaltung des aus den 1960er-Jahren stammenden, inzwischen ziemlich maroden Komplexes am Kurfürstendamm 206/209 vor.

Weil dazu im Stadtentwicklungsausschuss von Charlottenburg-Wilmersdorf viel Publikum erwartet wurde, war die Sitzung in den BVV-Saal im Rathaus Wilmersdorf verlegt worden. Der Berliner Theaterclub hatte heftige Proteste angekündigt, denn für das neue Kudamm-Karree sollen die historischen Bühnen, die Komödie und das Theater am Kurfürstendamm (zusammen 1400 Plätze) abgerissen werden. Dafür ist eine neue Spielstätte mit 650 Plätzen geplant. Allerdings blieben die etwa 50 erschienenen Kunstfreunde doch ruhig – Gäste haben kein Rederecht im Ausschuss.

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