Sie planen einen Umzug? Dann werden Sie früher oder später auf die Frage stoßen, was ein Umzugsunternehmen kosten darf. Dieser Beitrag soll Ihnen dabei helfen. Er wird Ihnen die Fragen ausführlich beantworten, sodass Sie anschließend genau wissen “Das darf ein Umzugsunternehmen kosten“.

Mit welchen Kosten muss ich bei einem Umzug ungefähr rechnen?

Im Zuge eines Umzugs treten immer wieder unterschiedliche Fragen in den Vordergrund. Die Betroffenen stellen sich häufig die Fragen, was ein Umzug überhaupt kostet und wie die Preise berechnet werden können. Dieser Artikel soll Ihnen auch dabei behilflich sein, dass Sie erahnen können, welche Positionen im Bezug auf das Finanzielle sehr wichtig sind und welche Preise bei dem Wohnungswechsel kalkuliert werden sollten. Nur so können Sie tatsächlich bares Geld sparen. Ein Wohnungswechsel kann wirklich ein großes Loch in die eigene Haushaltskasse reißen. Aufgrund dessen gibt es auch das Sprichwort, dass drei Umzüge so viel kosten wie ein Brand. Es fallen nämlich nicht nur offensichtliche Umzugskosten an, sondern auch Kosten für die Beauftragung von einem Umzugsunternehmen oder die Anmietung von einem Umzugswagen. Darüber hinaus gibt es auch immer wieder versteckte Kosten. Diese sind zwar meist nur geringe Geldbeträge, summieren sich aber schnell. Am häufigsten fallen Renovierungskosten für die neue Wohnung, Schönheitsreparaturen für die alte Wohnung, Kosten für das Beantragen einer Halteverbotszone für den Umzugstag, Gebühren für eine Ummeldung oder die Kaution an.

Wie ermitteln die Umzugsunternehmen die Preise?

Jeder, der ein Umzugsunternehmen beantragt, kann sich viel Mühe, Zeit und Stress ersparen. Die Profis kümmern sich um alle anfallenden Arbeiten. Irrelevant, ob es sich um die Planung, die Durchführung oder einen Zwischenschritt dreht. Allerdings ist es wichtig, dass die Preiskalkulation des Unternehmens genau betrachtet wird, da so ein Rund-um-Service in den meisten Fällen einen hohen Preis hat. Welchen Preis ein Umzugsunternehmen tatsächlich verlangt, ist grundsätzlich von mehreren Faktoren abhängig. Im Folgenden werden Ihnen die einzelnen Aspekte aufgelistet:

·       aktuelle Auslastung des beantragten Unternehmen

·       Bedingungen vor Ort (Größe des Treppenhauses, Parkplatzsituation, Etage)

·       Entfernung zwischen den beiden Wohnungen

·       Umfang der Dienstleistungen (Komfort- oder Standardumzug)

·       Menge des Umzugsguts in Kubikmeter

·       Wohnfläche beziehungsweise Größe der Wohnung in Quadratmetern

Es muss beachtet werden, dass bei längeren Strecken, welche quer durch Deutschland oder gar ins Ausland gehen, höhere Preise einkalkuliert werden. Ab einer Weite von 500 Kilometern muss nämlich der Preis für einen zusätzlichen Fahrer berechnet werden. Bei der Preisfindung spielen das Einrichten der Halteverbotszone, das Verpackungsmaterial, die Versorgung mit dem Umzugskartons sowie die Personalkosten eine große Rolle. Sie sollten beachten, dass es für die Umzüge festgeschriebene Preislisten gibt. Jedes Unternehmen kalkuliert allerdings anders. Aufgrund dessen kann es zu sehr hohen Preisunterschieden kommen, welche sich zwischen 30 und 50 Prozent befinden. Außerdem gibt es regionale Unterschiede in der Gestaltung des Preises. Es kann somit erkannt werden, dass es sich durchaus lohnt, die Kosten und Preise der Umzugsunternehmen zu vergleichen. Am besten sollten Kostenvoranschläge angefordert werden, damit die Preise gut verglichen werden können. Vor der Anfrage sollte unbedingt überlegt werden, ob sich besonders wertvolle oder schwere Dinge in dem Transportgut befinden. Nur dann ist es nämlich möglich, dass das Umzugsunternehmen eine sehr genaue Kalkulation erstellt. Des Weiteren ist es möglich, den Anbietern vor Ort die Möglichkeit einzuräumen, dass sie sich selbst ein Bild von der Situation machen. Darüber hinaus gibt es auch einige Umzugskostenrechner im Internet, mit denen man sich vorab ein grobes Bild machen kann. Selbstverständlich ist es möglich, dass sich die Betroffenen auch über Umzugsangebote einen ersten Preisüberblick verschaffen. Diese können unverbindlich und gebührenfrei ganz einfach online angefordert werden. Die Ausfüllung des Formulars dauert nicht einmal zwei Minuten. Allgemein kann allerdings beachtet werden, dass ein Umzug von einer Ein- bis Zweizimmerwohnung auf rund 300 bis 650 Euro kommen wird. Eine Wohnung mit drei Zimmern beansprucht in den meisten Fällen Mehrkosten von ungefähr 400 Euro. Dies sind aber nur Richtwerte, denn jedes Unternehmen verlangt einen anderen Preis. Das Internet eignet sich sehr gut, um Umzugskosten zu minimieren und Preise vergleichen zu können. Häufig kann man sich über Preise auch in einem Forum austauschen oder sich im Bekanntenkreis umhören.

Wie viel muss für ein Umzugsunternehmen ungefähr bezahlt werden?

Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf die Frage, wie viel ein Umzugsunternehmen kostet. Dies resultiert daraus, da jedes Unternehmen anders kalkuliert und jeder Umzug grundsätzlich anders ist. Darüber hinaus treten auch regionale Preisunterschiede auf. Allgemein kann bei der Beauftragung eines Umzugsunternehmens zwischen unterschiedlichen Leistungen gewählt werden. Bei einem Standardumzug sind nur der Transport der Gegenstände sowie das Verladen inkludiert. Jeder, der Full-Service-Angebote nutzen möchte, muss in weiterer Folge mehr bezahlen. In diesen weiteren Leistungen sind Dienstleistungen wie das Beantragen von einer Halteverbotszone, der Auf- und Abbau der Möbel sowie das Aus- und Einpacken von den Kartons und Kisten inkludiert. Am besten sollte mit dem Umzugsunternehmen ein fester Preis vereinbart werden. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass die Betroffenen anschließend nicht vor einer sehr teuren Überraschung stehen. Sollte das Umzugsunternehmen nämlich pro Stunde einen fixen Preis verlangen, muss auch diese Zeit bezahlt werden, in der im Stau gestanden wird. Aufgrund dessen lohnt es sich meist eher, auf ein Angebot zurückzugreifen, welches aufgrund der gefahrenen Kilometerzahl berechnet wird.

Wie viel muss innerhalb eines Ortes für einen Umzug bezahlt werden?

Sollten Sie innerhalb eines Landkreises umziehen, können Sie im Vergleich zu einem Umzug in eine andere Stadt sehr viel Geld sparen. Für den Umzug innerhalb von Berlin können qualifizierte Unternehmen mit günstigen Preisen herangezogen werden. In Ostdeutschland muss mit 15 bis 19 Euro pro Kubikmeter gerechnet werden. In Norddeutschland ist der Umzug mit einem Preis von 19 bis 23 Euro pro Kubikmeter schon etwas teurer. In Westdeutschland wird pro Kubikmeter zwischen 20 und 24 Euro verrechnet und in Süddeutschland zwischen 21 und 25 Euro pro Kubikmeter.

Wie viel muss für einen Umzug in Eigenregime bezahlt werden?

Sollte der Wohnungswechsel privat durchgeführt werden, können relativ kurze Distanzen besonders günstig vorgenommen werden. In den meisten Fällen kommt der finanzielle Aufwand auf 300 bis 1.000 Euro. Es müssen die Materialkosten für die Umzugskartons und das Verpackungsmaterial eingerechnet werden. Die Kosten belaufen sich pro Stück auf ungefähr zwei Euro. Zusätzlich kommen noch der Kraftstoff und die Kosten für den Transporter dazu. Pro Tag muss bei einem Sprinter mit 60 bis 90 Euro und bei einem 3,5-Tonner mit 120 bis 190 Euro gerechnet werden. Des Weiteren müssen auch noch private Umzugshelfer organisiert werden. Sollten sich nicht genug Bekannte und Freunde finden, muss pro Umzugshelfer mit zehn bis zwölf Euro gerechnet werden. Zum Schluss können natürlich auch noch Kosten für eine Schönheitsreparatur in der alten Wohnung anfallen. Aufgrund dessen lohnt es sich, wenn ein Polster eingeplant wird, falls unvorhergesehen Kosten auftreten.

Fazit

Zusammenfassend kann somit geschlussfolgert werden, dass die Kosten eines Umzugs besonders gut kalkuliert und geplant werden müssen. Es lohnt sich, wenn Preisvergleiche durchgeführt werden. Jeder, der noch weitere Informationen haben möchte, kann einfach folgende Website besuchen: https://www.umzug-berlin.de/umzugsunternehmen/kosten/