Der Bankier und Unternehmer Jörg Woltmann ist ein Gesellschaftstiger, dem durch Corona seine abendlichen Empfänge, Galas und Premieren abhanden gekommen sind. Der Inhaber der Königlichen Porzellan-Manufaktur, dem für die Rettung dieses kulturellen Erbes das Bundesverdienstkreuz ans Revers geheftet wurde, umschreibt es so: „Das Leben hat sich deutlich verändert. Man ist viel mehr zu Hause, hat ein geregelteres Leben. Und kommt sehr zum Nachdenken darüber, was alles passieren kann.“

Der Unternehmer merkt an den Umsätzen seiner KPM, dass den Leuten im Homeoffice nicht nur die Decke auf den Kopf, sondern auch das ein oder andere Geschirrteil zu Boden fällt und zerschellt. Grund zur Freude: „Die KPM schlägt sich wesentlich besser durch die Pandemie, als ich das erwartet habe. Während des Lockdowns waren unsere Galerien geschlossen, aber das ist fast durch den Webshop ausgeglichen worden.“ Woltmann klingt fast schon zufrieden: „Die Leute haben fleißig eingekauft. Das zeigt, wie stark die Marke ist. Und wie treu unsere Kunden sind. Allerdings fehlen die Touristen in unseren Galerien.“

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