Gegen 22.30 Uhr machte am Samstagabend eine Wachschutzmitarbeiterin auf dem Gelände an der Rudower Straße ihren Rundgang. Plötzlich hörte sie in einem der Häuser Wasser fließen. Als sie nachschaute, fand sie in dem zweigeschossigen Nebengebäude des Krankenhauses mehrere aufgedrehte Hydranten. Durch das Wasser wurde das komplett Haus geflutet.

Seit ihrer Sanierung werden der Pavillon 8 und das nebenliegende Haus 9 für Lehrzwecke genutzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers ist das Haus wegen der Wasserschäden statisch nicht mehr sicher. Es musste gesperrt werden. Ein Statiker des bezirklichen Bauamtes soll jetzt entscheiden, wie es weitergeht.

Bei der Absuche des Geländes entdeckten die Mitarbeiter auch im Pavillon 9 aufgedrehte Wasserhähne im Erdgeschoss und eine aufgebrochene Arztpraxis. Die Ermittlungen übernahm ein Brandkommissariat. Dieses ist formell zuständig, weil die Täter, die die Hydranten aufgedreht hatten, einen "Eingriff in die Brandschutztechnik" verübt hatten.

Folgen Sie unserem Kriminalreporter Andreas Kopietz auf Twitter