Berlin - Vor dem Haus Liebigstraße 14 in Friedrichshain parkt ein VW. "Bullen kaputt!" hat jemand in den Schnee auf der Windschutzscheibe geschrieben. Die Scheiben der benachbarten Autos tragen das Anarchie-Zeichen. Ein paar hundert Meter weiter an einem Supermarkt, steht ein ausgebrannter Transporter. Auf der Straße liegen Steine und zerschellte Flaschen. Es sind die Reste einer der schwersten Ausschreitungen in Berlin, seit vor fast einem Jahr das Wohnprojekt "Liebig 14" geräumt wurde. Die Krawalle fanden in der Nacht zu Sonntag statt - und zuvor auch schon in Neukölln. 73 Festnahmen und 48 verletzte Polizisten sind die Bilanz.

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