Asbest darf zwar seit 25 Jahren in Deutschland nicht mehr hergestellt und verwendet werden, doch noch immer findet sich der krebserregende Stoff in vielen Wohngebäuden: In Abwasserrohren, Balkonbrüstungen, Blumenkästen, Fassadenplatten – und besonders oft in Fußbodenbelägen.

Das Problem: Einen genauen Überblick über die asbestbelasteten Wohnhäuser gibt es bisher nicht. Ebenso wenig einen Plan zur Sanierung. Die rot-rot-grüne Koalition will das nun ändern. Unter der Zielsetzung „Gesund und asbestfrei wohnen in Berlin“ soll der Senat eine Sanierungsstrategie erarbeiten. Darauf haben sich die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen verständigt. Ein Antrag dazu soll am Donnerstag bei der nächsten Sitzung des Abgeordnetenhauses beschlossen werden.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.