Die Mängelliste ist lang. Dreimal war die Feuerwehr in den vergangenen Wochen in der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule an der Reichenberger Straße in Kreuzberg. Dabei erfassten die Beamten vieles, was Brandschutzauflagen zuwiderläuft. Sie fanden beispielsweise Zelte und Müll vor verrammelten Fluchttüren, laienhaft reparierte Elektroleitungen und glühende Heizöfen neben Matratzenlagern.

Diese und weitere Mängel führten dazu, dass ehemalige Schulgebäude, das seit fast eineinhalb Jahren besetzt ist, unter „erhöhten Alarm“ zu stellen. Diesen Status eines Gefahrenherdes erteilt die Feuerwehr Orten, bei denen sie von einer hohen Gefahrenlage ausgeht. Was das heißt, erläutert Feuerwehrsprecher Jens-Peter Wilke so: „Das heißt, dass bei einer Brandmeldung immer vier Staffeln statt der üblichen zwei Staffeln alarmiert wird.“

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