Naja, etwas besser sei es geworden mit der Kriminalität, meint ein Imbissverkäufer am Kottbusser Tor am Dienstagmittag. Aber nur, wenn die Polizei vor Ort sei. Ansonsten sei man schon froh, wenn es nicht täglich zu Schlägereien komme. Diese Erfahrungen relativieren interne Zahlen der Polizei, die einen spürbaren Rückgang der Kriminalität belegen. Wie berichtet, betrifft der Rückgang drei besonders belastete Orte in Friedrichshain-Kreuzberg: das Kottbusser Tor, die Gegend um die Warschauer Brücke und den Görlitzer Park. Alles Touristen-Hotspots, die Kriminelle besonders anziehen.

Der Imbissverkäufer vom Kotti, der seinen Namen nicht nennen will, widerspricht dieser Einschätzung. Auch Leila Atrache vom örtlichen Quartiersmanagement sagt: „Weniger geworden ist hier gar nichts, das sagen viele Händler hier vor Ort.“ Weiterhin warteten täglich Gruppen junger Männer vorwiegend aus Nordafrika am Kotti auf Drogenkundschaft.

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