Berlin - Vergangene Woche eröffneten wir die Heizsaison. Im Wohnzimmer herrschten 18 Grad. Ich hätte noch etwas durchgehalten, sogar im Flatterleibchen. Aber Frauen sind nun mal, jedenfalls durchschnittlich, Frostbeulen. Das ist kein Sexismus, sondern Biophysik. Außerdem ist meine Gattin klimaschutzgedanklich noch nicht reif genug, um sich gern in Rollkragen und Wollsocken vor den Fernseher zu fläzen. Nebenan trainierte unser Sohn an der Dartscheibe und barmte, mit klammen Fingern könne er nicht gut werfen. Ich drückte feierlich den Gasthermenkippschalter und startete die Verbrennung des fossilen Energieträgers. Mitte Oktober ist dafür doch nicht zu früh, oder?

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