An den Kriminalitäts-Brennpunkten in Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg wird etwas weniger geprügelt und geraubt. Das liegt an der erhöhten Polizeipräsenz, doch der Preis für den allgemeinen Kriminalitätsrückgang ist eine wachsende Zahl von tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte.

Aus einem internen Lagebericht, der der Berliner Zeitung vorliegt, geht hervor, dass die Fallzahlen an den sogenannten kriminalitätsbelasteten Orten seit Ende 2015 gesunken sind. Jedoch haben die Kriminellen weniger Respekt vor Polizisten. Auf der Partymeile Warschauer Brücke wurden 22 Beamte im Jahr 2017 angegriffen. Im vergangenen Jahr waren es 26. In diesem Jahr wurden bereits seit Anfang Januar bis zum 6. Mai 33 tätliche Angriffe auf Polizisten gezählt. So wurde am 29. April ein Beamter verletzt, als sich ein Drogendealer der Festnahme entziehen wollte.

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