Berlin - Der Saal, in dem an diesem Dienstag im Kriminalgericht der Prozess gegen drei Männer und eine junge Frau beginnt, gilt als sicher. Die Jalousien sind heruntergelassen, damit niemand von außen hereinschauen kann – aus Sicherheitsgründen. Taschen und Handys dürfen nach einer Personenkontrolle nicht mit in den Saal genommen werden. Zu groß sei die Bedrohungslage, heißt es. Es geht in diesem Verfahren, für das die zuständige Große Strafkammer vorerst 32 Verhandlungstage terminiert hat, um gewerbsmäßigen Handel mit Kriegswaffen und Drogen im großem Stil. Es ist einer der ersten Prozess in Berlin, der durch die Entschlüsselung des vor allem von Kriminellen auf sogenannten Kryptohandys genutzten Messengerdienstes Encrochat möglich wurde.

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