Berlin - Das sagte Dix am Mittwoch bei der Vorstellung seines Jahresberichts. Das Netzwerk verstoße „systematisch“ gegen Datenschutzbestimmungen, die Kontrolle müsse besser werden.

Sorgen bereitet Dix auch die Entwicklung im technischen Bereich. So stelle die Nutzung des sogenannten Cloud Computing zunehmend ein Problem dar. Dabei können Daten zentral auf einem Server gespeichert und jederzeit abgerufen werden – was auch öffentliche Stellen immer öfter tun. In einem Fall habe eine Schule Zeugnisdaten beim US-amerikanischen Unternehmen Google gespeichert.

„Hochsensible Schülerdaten dürfen höchstens auf einem Server gespeichert werden, der in Deutschland steht“, sagte Dix. Er warnte zugleich vor einer Zunahme der illegalen Videoüberwachung. Immer öfter würden zum Beispiel in Umkleidekabinen Kameras installiert, um Diebstählen vorzubeugen. Laut Dix sei das ein Eindringen in die Intimsphäre der Beobachteten. (ddp)