Morgens um drei ist für Imrich Tomáš die beste Zeit um zu arbeiten. Das richtige Licht, den richtigen Platz gibt es für den Maler nicht. Eine Lampe reicht. Seine Kunst entsteht, wo Platz ist in seiner Charlottenburger Wohnung. Momentan ist es der Fußboden eines kleinen Zimmers, in dem sich nur ein Mensch bewegen kann. Aber was soll’s? Die Kunst muss trotzdem entstehen – egal, wie viel Platz ist, egal, ob sie sich gut oder schlecht verkauft.

Imrich Tomáš, 1948 in der Tschechoslowakei geboren, ist ein Rom. Das war ihm immer bewusst. Wichtig war es für ihn nie, auch wenn er jetzt Künstler der Galerie Kai Dikhas ist. Es ist die erste und bisher einzige Galerie in Europa, die allein Sinti und Roma-Künstler vertritt.

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