FÜRSTENWALDE - Und dann steht er doch auf der Bühne. Klaus-Peter Oehler ist eigentlich eher ein Tiefstapler und kein Angeber. Einer, der sich gern offensiv bescheiden gibt und immer wieder die gute Arbeit seiner Mitarbeiter hervorhebt. Dabei ist er der Chef und damit der wichtigste Macher der Kulturfabrik Fürstenwalde (Oder-Spree). Das ist nicht irgendein Kulturhaus: Es macht für eine eher wenig beachtete Stadt am Rande des Berliner Speckgürtels ein wirklich beachtenswertes Kulturprogramm.

An diesem Tag inspiziert Oehler den hübschen Saal im Keller, denn es steht das erste Konzert des neuen Jahres an. Und das wird traditionell von der Band Keimzeit bestritten – der bundesweit bekanntesten Band aus Brandenburg. „Bei uns haben Keimzeit ihr allererstes Akustik-Konzert gegeben“, erzählt Oehler. „Extra für uns, denn die Bühne ist zu klein für die ganze Band. In unseren Saal passen gerade mal 200 Leute.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.