Ein feiner Geruch nach frischer Erde liegt in der Luft. Hinter der Tür zu den Werkstätten der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) in Charlottenburg bewegen Rührstäbe in großen Trommeln eine zäh-geschmeidige Masse aus Quarz, Feldspat und Kaolin. Dieser Brei wird in die hunderten Gipsformen gefüllt, die dicht an dicht auf Regalwagen gestapelt sind.

Im nächsten Raum stehen Tassen, von den Formen befreit und aufgereiht . Noch ist ihre Oberfläche matt und grau. Bis daraus die schimmernd-weißen, hauchdünnen Porzellanstücke entstehen, die das kobaltblaue Zepter und die drei Buchstaben KPM tragen, ist es noch ein langer Weg: Sie werden getaucht, geputzt, geglättet, entgratet, glasiert – und zuletzt bei einer Temperatur von über 1400 Grad gebrannt.

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