Berlin - Der deutsche Bildhauer Gregor Schneider hat Hass-Mails bekommen. Von Ewiggestrigen, die ihm drohen. Er habe sich an Joseph Goebbels Geburtshaus vergriffen. Er macht aus dem Schutt Kunst. Aktionskunst. Kunst mit politischer Aussage. Kunst, die hinterfragt, entlarvt, verstört. Soweit geht für gewisse Neo-Volksgenossen die Freiheit der Kunst nun wirklich nicht.

Eigentlich können Häuser ja nichts dafür, wer unter ihrem Dach geboren wird, da aufwächst, lebt. Ob Berühmtheit oder Herr und Frau Niemand, ob Gutmensch oder Bösewicht, ob Opfer oder Täter.

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