Berlin - Schon die grobe, graue Fassade des Hauses hat Wucht. Auch der Name beeindruckt, wenn man seine Geschichte kennt. Haus Cumberland am Kurfürstendamm 192/194 wurde nach Ernst August von Hannover benannt. Er trug auch den Titel des Duke of Cumberland. Die Rede ist von Ernst August dem Zweiten, 1845 bis 1923. Nicht von dem Ernst August von Prinzessin Caroline. Jedenfalls stockt einem fast der Atem, wenn man das „Grosz“ betritt, das heute im Cumberland eröffnet.

Acht Meter hohe Decken, cremefarbene Jugendstilsäulen, eine dunkle Holzbar, Marmorfußboden im Original, wie er im Quartier 206 nachgebaut wurde, eine Art Empore, ein Kamin, alte blinde Spiegel, zwei Speisesäle, hinter dem Buffet gibt es einen alten Paternoster, der Innenhof liegt zur Sonnenseite.

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