Oranienburg - Nach dem Abbruch einer Führung durch die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg (Oberhavel) ermittelt der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz wegen möglicher Volksverhetzung. Über den Abbruch der Führung am 10. Juli hatte zuvor der Tagesspiegel berichtet.

Gedenkstättensprecher Horst Seferens sagte der Berliner Zeitung: „Die Gruppe wurde vom Bundespresseamt als eine Besuchergruppe aus dem Wahlkreis der AfD-Bundestagsabgeordneten Alice Weidel angemeldet.“ Weidel ist Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, sie selbst war an jenem Tag bei diesem Teil des Besuchsprogramm ihrer Besuchergruppe vom Bodensee nicht dabei. Ob Störer AfD-Mitglieder oder Sympathisanten waren, ist nicht bekannt.

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