Berlin - Die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen mit ihren rund 336.000 Wohnungen sollen so umorganisiert werden, dass der Neubau verstärkt, der Service für die Mieter verbessert und die Mietermitbestimmung ausgebaut wird. Das geht aus einem Konzept von Ex-Staatssekretär Andrej Holm und dem früheren Vorstandsmitglied der Wohnraumversorgung Berlin, Jan Kuhnert, hervor, das der Berliner Zeitung vorliegt.

Holm und Kuhnert schlagen für die nächste Wahlperiode vor, eine Anstalt öffentlichen Rechts zu gründen, die die bisher von der Senatsverwaltung für Finanzen und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wahrgenommene Steuerung der landeseigenen Wohnungsunternehmen bündelt. Damit solle der Wille des Gesellschafters, also des Senats, besser umgesetzt werden, schreiben sie. Zugleich soll der Aufwand von Verwaltung und Parlament zur Steuerung der Unternehmen reduziert und ein effektives Controlling der sechs Gesellschaften eingerichtet werden. Die Studie versteht sich nach Angaben der Verfasser als Diskussionsvorschlag für ein schrittweises Vorgehen – vom Aufbau einer Managementeinrichtung, welche die landeseigenen Unternehmen steuert, bis zur Zusammenfassung der Unternehmen in Gestalt einer Holding. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.