Berlin - Der Koalitionsvertrag von SPD und CDU ist besiegelt. Die Landesparteitage verabschiedeten am Montagabend mit großer Mehrheit ihre in knapp fünf Wochen ausgehandelte Arbeitsgrundlage für die nächsten fünf Jahre. Allerdings doch mit einem recht deutlichen Unterschied: Die CDU ohne Aussprache und einstimmig mit Ja. Die SPD mit teils kontroverser Debatte und in geheimer Abstimmung mit nur 79 Prozent der Delegierten. Dennoch hat sich die künftige rot-schwarze Koalition damit auf ihre „Berliner Perspektiven für starke Wirtschaft, gute Arbeit und sozialen Zusammenhalt“, so der Titel der knapp 100 Seiten Koalitionsvertrag, geeinigt.

Wer wieviel von den eigenen Wahlzielen durchgesetzt hat, ist naturgemäß umstritten. Klar ist, dass die kommende Koalition, in der die CDU der Linkspartei als Partner der Sozialdemokraten folgt, viel Kontinuität vereinbart hat. Der stellvertretende Landesvorsitzende der SPD, Mark Rackles behauptete, im Vertrag seien zu 80 Prozent SPD-Positionen enthalten. Wie sich die Machtverhältnisse innerhalb der Koalition entwickeln werden, wird spannend.

Lesen Sie hier noch einmal nach, was unsere Reporter am Montagabend vom SPD-Parteitag getwittert haben:

++Lesen Sie auf den folgenden Seiten, wie der Koalitionsvertrag auf den Parteitagen von SPD und CDU angenommen wurde.++